Neues Angebot zum Thema „Gehirn“ vom JuLab

Mission Gehirn

Dank der intensiven Zusammenarbeit insbesondere mit dem INM (Institut für Neurobiologie und Medizin) des Forschungszentrums Jülich  entwickelte das JuLab ein neues zweitägiges Angebot zum Thema Gehirn, das im Juli 2018 erstmals mit drei Kooperations-Schulen durchgeführt wurde. ‚Mission Gehirn‘ soll in Zukunft dauerhafter Bestandteil der MINTminds-Kooperation werden, die aus Gruppen besonders MINT-interessierter Schüler*innen aus vier Schulen besteht, die im Verlauf des 7. und 8. Schuljahrs mehrfach das  JuLab besuchen und zum Schwerpunkt ‚Information und Gehirn‘ experimentieren.

Ziel des Angebots ist es, dass die Schüler*innen einen Eindruck von Komplexität und Leistungsvermögen des menschlichen Gehirns sowie einen realistischen Einblick auf den aktuellen Stand der Forschung bekommen und auch selber einige gängige Methoden im Labor anwenden.

 

                                                                    (c) JuLab, FZ Jülich

Dabei möchte das JuLab mit den Schüler*innen in den zwei Tagen einen gedanklichen und experimentellen Bogen spannen, der sich an zentralen Überlegungen orientiert:

  • Gehirnforschung wird betrieben, um Ursachen für psychiatrische, neurologische oder physiologische Krankheiten, an denen das Gehirn beteiligt ist, auf die Spur zu kommen.
  • Dazu müssen wir die Funktionsweisen, Aufbau und Struktur des Gehirns verstehen.
  • Für dieses Verständnis brauchen wir in der Forschung wiederum eine Vielzahl von Methoden. Und zwar invasive, wie Gewebe-Dünnschnitte, verbunden mit speziellen mikroskopischen Methoden (PLI) und Simulationen am Supercomputer (virtueller Gehirnatlas), aber auch nichtinvasive wie Tomografiemethoden (MRT, PET) und neuropsychologische Tests, die z.B. in der Alzheimer-Forschung angewendet werden.

Jede dieser Methoden wird für die Schüler*innen in den zwei Tagen unmittelbar erlebbar. Entweder wenden sie sie im JuLab-Labor selbst an (Mikrotomschnitte), oder Mitarbeiter*innen der entsprechenden Institute zeigen ihre Methoden direkt vor Ort (Histologielabor des INM) bzw. führen mit den Schüler*innen selbst neuropsychologische Tests durch. Ergänzt wird dies durch Institutsführungen zu MRT und Supercomputer, und, als Höhepunkt, durch das Anfassen eines echten, fixierten Gehirns.

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